Über mich

IMG_5630Ich freue mich, dass Sie hier auf meiner Seite sind und an dieser Stelle ein wenig mehr über mich erfahren möchten. Lange Zeit strebte ich in meinem Leben danach, ins Raster „normal“ zu passen. Nach meinem Abitur studierte ich 4 Semester Rechtswissenschaften und machte vor allem meinen Vater sehr glücklich damit. Allerdings hatte ich da die Rechnung ohne mein …. nennen wir es erst mal Inneres gemacht. Das Interesse war zwar für die Juristerei da. Nach rund 2 Jahren begriff auch ich, dass ich in dem Hörsaal mit der Luft der nüchternen Gesetzeslage völlig fehl am Platz war. Geschichte und Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaften klangen da schon viel freier. Ich schloss das Studium erfolgreich ab und hatte zumindest aus einer Vielzahl von Fachliteratur das konkrete und reproduzierbare Wissen darüber, was Identität bedeutet und wie sie sich bildet. Dazu die Schwerpunkt Migration und Frauenforschung. Dass das ganz konkret was mit mir zu tun hatte, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht.

Ich bekam in einer Firma die Stelle der PR- und Marketing-Referentin und war erst mal glücklich. Bingo – normales Leben, normales Auto, Heirat folgte – so könnte es weiter gehen. Tat es aber leider nur kurz. 

Denn kurz nach meinem Honeymoon folgte der Tod meines Vaters. Zu dieser Zeit wurde bereits ein Stimmchen in mir laut, welches sachte zum Umlenken mahnte. Und wie solch Sturköpfe wie ich damals sind, braucht es erst einen 10-Stunden-Tag (Fahrzeit nicht eingerechnet) und 600 gefahrene Kilometer pro Woche, plus eine untragbare Arbeitssituation bis ich begriff – ich kann so nicht mehr!

Ich zog die Reißleine, konzentrierte mich auf mich und begann mit meinem Wissen über Identiätsbildung mich als Coach selbständig zu machen. Weiterbildungen in Hypnose folgten, einige Seminare in Reiki und schamanischen Heilweisen waren auch dabei und meine berufliche Tätigkeit entsprach mehr und mehr dem, was ich tatsächlich von Herzen machen wollte.

Bis zu einem bestimmten Tag an dem nichts mehr war wie zuvor. Dieser Tag zwang mich, radikal umzudenken. Er sollte zum Wendepunkt für mich werden. Ich spürte – die Alte werden ging irgendwie nicht mehr. Mein Leben war in den Grundmauern erschüttert worden. Einfach zur Ordnung übergehen wie früher, ging jetzt nicht mehr. Mir das einzugestehen und jetzt mal für mich Hilfe annehmen, waren Gold richtig. Deshalb nutze ich diese Seite, um während meiner Gesundung darüber zu schreiben, was ein Trauma ist, wie man es erkennt, was mir hilft Halt und Sicherheit zu finden, um wahrhaft von Innen heraus zu heilen.